Der Einfluss des „Webens“ auf die Hufsituation

Zusammenfassung der Facharbeit:

Weben ist eine nach wie vor häufig auftretende Verhaltensstörung bei Pferden und anderen Säugetieren. Sie entsteht durch Haltungs- und Fütterungsfehler, die dem Pferd nicht ermöglichen seine natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Pferde sind Herdentiere, die in der Natur den Hauptteil des Tages mit Fressen bei langsamer Fortbewegung verbringen. Boxenhaltung mit wenig bis gar keinem Auslauf in der Gruppe, kann die Entstehung von Verhaltensstörungen fördern.
Beim Weben pendelt das Pferd mit Kopf und Hals hin und her während das Gewicht von einer Seite zur anderen verlagert wird. Hierbei werden die Hufe zum Teil sogar vom Boden abgehoben.
Dies kann zu einer starken Beeinträchtigung der Gelenke der Vorhand führen. Auch die Muskulatur kann betroffen sein. Und je nach Untergrund findet ein starker Hufabrieb statt.
Hier ist es Aufgabe des Hufbearbeiters herauszufinden inwiefern das Weben das Hufbild beeinflusst, ob der Abrieb so hoch ist, dass eventuell ein Beschlag notwendig ist und entsprechend darauf zu reagieren um die Hufsituation zu verbessern. Im Vordergrund steht hierbei allerdings das Weben zu reduzieren um eine dauerhafte Schädigung auszuschließen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: anke.riehm@gmx.de