Zusammenspiel zwischen Hufpflege und Osteopathie

Auszug aus dem Interview mit Joao Nienhaus (Pferde-Osteopath, Hufpfleger, Dozent LTZ):

Bearbeitest und betrachtest du als Osteopath die Hufe anders als ein Hufpfleger ohne diesen Hintergrund?
Ich glaube, dass ich das Pferd anders sehe. Insbesondere in seiner Beweglichkeit. Wenn ich Pferde habe wo ich das Gefühl habe, dass das Pferd, wenn es könnte, eine gerade Bewegung ausführen könnte, dann versuche ich den Huf so zu bearbeiten, dass das Pferd die Möglichkeit bekommt, den Huf gerade zu führen. Eine Mustangrolle ist zum Beispiel ein Mittel der Wahl um das Pferd dazu einzuladen, das Bein gerade nach vorne zu bringen. Bei Pferden wo ich das Gefühl habe, dass der Huf trotz allem zu lang ist, setze ich die Zehe immer noch ein Stück zurück. Weil die lange Zehe den Huf am Boden bremst und das die Muskulatur stark in ihrer Arbeit einschränkt.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: rdura@scj.com

Der ideale Huf

Fazit der Facharbeit:

Die Hufe der Pferde mit hoher Laufleistung auf hartem Untergrund (Herde A) sind dem populären ‚wildhorsemodel‘ von J. Jackson äusserlich am ähnlichsten. Obwohl diese Huftypen am gefälligsten wirken, verweisen innere Pathologien darauf, dass sie wahrscheinlich kein gutes Vorbild für den idealen Huf darstellen. Die Hufe der Pferde aus weichen Gebieten waren äusserlich weniger gefällig, es wurden hier jedoch weniger pathologische Veränderungen festgestellt. Die Frage ‚welcher HUF ist der ideale Huf?‘ muss man so beantworten, dass der beste Huf für das betroffene Pferd davon abhängt, in welcher Umgebung er funktionieren soll und wieviel Leistung er erbringen muss.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: thomas_mela@hotmail.com

 

Die Mustang Roll – Grenzen und Möglichkeiten in der Hufbearbeitung

Auszug aus der Facharbeit:

Mobfo Hufabdruck

Die amerikanische Barhufbearbeitung fand ihren Ursprung durch das 1992 erschienene Buch

„The Natural Horse“ von J. Jackson.

In diesem Buch verarbeitete er die Erfahrungen und Messungen, die er von 1982 bis 1986 in der Begleitung von Wildpferdeherden im Great Basin westlich der Rocky Mountains gesammelt hatte. Diese Pferde haben hohe Laufleistungen auf harten Böden. J. Jackson beendet seine Beschlags Karriere Anfang der 90er Jahre und verschrieb sich voll dem Barhuf.

Zitat: „Mir wurde zum ersten Mal die Realität von Hochleistungsbarfüßigkeit bewusst. … Das ist, wenn das Pferd sich natürlich auf seinen unbeschlagenen Füßen mit optimaler Tüchtigkeit bewegt. … Das gibt es wirklich und meiner Ansicht nach gibt es kein Pferd auf der Erde wild oder domestiziert das die Natur nicht vollständig dafür gerüstet hat.“ (HOGNHC S. 33)

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: noracynis@gmail.com