Sehnenstelzfuß (Bockhuf) beim Fohlen

Auszug aus der Facharbeit

Ich habe dieses komplexe Thema Bockhufigkeit/Sehnenstelzfuss ausgewählt, weil dies unter den Stellungsfehlern bei Fohlen recht häufig auftritt, aber auch bei erwachsenen Pferden immer wieder angetroffen wird oder infolge unsachgemässer Hufbearbeitung sogar entstehen kann. Mit dem nötigen Hintergrundwissen zu dieser speziellen Hufform und ihrer Entstehung fällt es leichter, die Hufbearbeitung so durchzuführen, dass es dem Pferd je nach Schweregrad der Fehlstellung dennoch möglich ist, so bequem und schadlos wie möglich durchs Leben zu schreiten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei der Autorin: Marianne Schläfli – schlaefli.seehof@bluewin.ch

Hufbearbeitung bei Jungpferden

Auszug aus der Facharbeit:

Fragen, die immer öfter bei mir auftauchten, waren zum Beispiel:

… Wie müssen Jungpferdehufe eigentlich bearbeitet werden?
… Bis wohin bin ich zuständig und ab wann muss ich die Erziehung an den Besitzer abgeben?
… Wie helfe ich dem jungen Pferd, die Balance zu halten?
… Wie muss ich mich selbst verhalten um dem Pferd Sicherheit zu geben?… Wie schaffe ich es, dass die Hufpflege langfristig als positives Ereignis abgespeichert wird?

Viele wichtige Fragen, die ich nun versuchen werde zu beantworten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: jutta.waldvogel@web.de

 

Hufprobleme bei Kaltblutpferden

Auszug aus der Facharbeit:

Doch das für die Hufgesundheit entscheidende Innenleben wird erst viel später ausgebildet. (wissenschaftliche Studie von dem Veterinär Robert Bowker, am Michigan State University College). In der Aufzucht fehlt dann oft die Hufpflege, die Bewegung auf geeignete Untergründen , das richtige Futter. Die Pferde werden zum Teil zu früh gefordert, Probleme entstehen. Pferde, wie Kaltblüter, die im Großenwachstum noch einiges vor sich haben, trifft es am härtesten. Als Folge haben viele erwachsene Pferden viel zu kleine Hufe mit inneren Strukturen, die das Gewicht eines Heranwachsenden tragen und nun völlig überfordert sind. Oft wird dann das drei jährige Pferd beschlagen, die Entwicklung der inneren Strukturen wird zu diesem Zeitpunkt abgebrochen und diese Pferde sind laut Bowker anfällig für Hufkrankheiten, zB. Hufrollen-Syndrom

Die vollständige Facharbeit kann bezogen werden bei: s.heumueller70@web.de

 

Der Fohlenhuf

Schlusswort der Facharbeit

Werfen wir ein Blick in die Natur und wir werden erkennen das nur die richtig starken und schnellen Pferde überleben und alt werden. Hier gibt es keine Designerpferde die Schwierigkeiten beim Fressen haben oder unnatürliche Bewegungen vorweisen. Ein Fohlen das durch irgendeine Beeinträchtigung mit der Herde nicht Schritt halten kann, wird nicht überleben oder sogar zurückgelassen.

Es liegt an uns, das unsere Fohlen stark, gesund und mit gesunden Hufen groß werden und wachsen können. Mit einem korrekten Gebäude sind optimale Bedingungen geschaffen damit sich unsere Tiere natürlich und gleichmäßig Bewegen und formen können.

Daher sollten wir sehr viel Achtsamkeit darauf legen das unsere Fohlen von klein an mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind, und eine natürliche und regelmäßige Bewegung haben, damit sie auf gesunden und schön geformten Hufen alt werden können.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: marion.merz@gmx.at

Die Vorbereitung des Jungpferdes auf die Hufbearbeitung

Klein FAAuszug aus der Facharbeit:

 

…  2. Das Pferd bleibt nicht ruhig stehen

Das Pferd als Fluchttier kann nur ruhig stehen, wenn es keinen Grund zur Aufregung gibt. Diese Gründe können vielfältig sein. Ungewohnte Geräusche vom Nachbarhof, ein neues Pferd in der Gruppe, mangelnde Befriedigung des Bewegungsdrangs bei Boxenhaltung, Unwohlsein, bei Bauchweh, Überforderung, Langeweile, Stress durch Einsamkeit.

Aber auch die Stimmung des Menschen kann ein Pferd aufregen. Wer also unter Zeitdruck mit seinem Pferd dringend Ruhe üben will, kann sich schon denken, worauf es hinaus läuft. Gerade Pferde spiegeln uns Menschen sehr gut und zeigen uns unsere versteckte Unruhe und unseren Stress wie auf dem Silbertablett. Wer ein hierfür sensibles Pferd hat, sollte einfach am nächsten Tag mit mehr Zeit und Gelassenheit üben.

3. Das Pferd tritt

Wenn ein Pferd sich auf eine solche Art wehren muss, wurden schon viele vorangegangenen Hinweise auf ein Problem übersehen. Pferde treten nicht ohne Grund und mit etwas Beobachtung hätte man am Verhalten oder der Mimik des Pferdes schon im Vorfeld erkennen können, dass es sich an irgendetwas stört. Natürlich darf man Treten nicht unkommentiert lassen und das Pferd soll merken, dass dies absolut verboten ist. Jedoch muss der Pferdehalter sich direkt selbst an der Nase fassen und sich fragen, warum es überhaupt so weit kommen konnte. Wenn er selbst nicht in der Lage ist, die Mimik und die Hinweise seines Pferdes zu verstehen, sollte er als „Dolmetscher“ einen guten Pferdetrainer hinzuziehen, der ihm dabei hilft.

4. Das Pferd lehnt sich auf den Menschen

Hier fehlt entweder die Balance, durch mangelnde Übung oder durch ein Nicht-Belasten-Wollen des jeweils anderen Fußes (z. B. bei Schmerzen), oder der nötige Respekt. Ein stoisches Pferd, dem das Ausbalancieren auf Dauer schlicht zu anstrengend wird, kann schon mal auf die Idee kommen, den Menschen als Stütze zu missbrauchen. Hier sollten die Intervalle des Auf-drei-Beinen-Stehens verkürzt, das Pferd aber auch an seine gute Erziehung erinnert werden. Manchmal hilft es auch, das Bein mehrfach ganz locker zu halten und dem Pferd keine Stütze zu bieten, so dass es sich wieder selbst ausbalancieren muss…..

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: ines@pro-pferd.com