Begünstigung von Hufrehe im ländlichen Raum

Auszug aus der Facharbeit:

Es wurden 22 Besitzer von mir befragt, deren Pferde an Hufrehe erkrankt
sind. Davon sind 18 Robustpferderassen, wie Isländer, Haflinger und Ponys.
Bei den anderen handelt es sich um Warmblüter und Vollblutaraber.
Von den 22 Befragten gaben alle an, dass keine kontinuierliche Fütterung
von Kraftfutter erfolgt. Einige der Pferde bekommen in einem
unterschiedlichen Abstand (1-4 Wochen) Mineralfutter. Raufutter steht 5
Pferden in unbegrenzter Menge zur Verfügung, die anderen bekommen dies
portioniert zu Fütterungszeiten. Von den 22 Pferden werden lediglich 2
regelmäßig bewegt und geritten. Alle Pferde stehen ausschließlich in
Offenställen oder haben täglich über 6 Stunden Auslauf auf Weideflächen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: dkreitner@gmail.com

 

Stoffwechselerkrankungen des Pferdes und deren Auswirkungen auf die Hufgesundheit

Zusammenfassung der Facharbeit:

Viele der heute so häufig vorkommenden Stoffwechsel Erkrankungen wie EMS, ECS und IR sind durch fehlerhafte Haltung, Fütterung und Nutzung des Pferdes provoziert.
Es liegt also in der Verantwortung des Besitzers, seinem Pferd eine angemessene Ernährung und vor allem hierzu passend, ausreichend Bewegung zukommen zu lassen.
Sind erst einmal Hufschäden als Folge dessen eingetreten, sind diese für das Tier äußerst schmerzhaft und bedürfen einer langfristigen, aufwändigen und oft kostspieligen Therapie.

Die Nutzung des Pferdes ist durch solche Erkrankungen massiv eingeschränkt und kann nur bei sofortiger und korrekter Behandlung in Zusammenarbeit mit Tierarzt, Hufbearbeiter und häufig einem Pferde-Osteopath/Physiotherapeut (zur Beseitigung von Verspannungen resultierend ausSchonhaltungen) wieder hergestellt werden. Sind bereits Veränderungen am Hufbein in Form von Atrophien eingetreten, sind diese irreversibel, jedoch bei gutem Management händelbar.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: korstian-ltz@gmx.de

Der ideale Huf

Fazit der Facharbeit:

Die Hufe der Pferde mit hoher Laufleistung auf hartem Untergrund (Herde A) sind dem populären ‚wildhorsemodel‘ von J. Jackson äusserlich am ähnlichsten. Obwohl diese Huftypen am gefälligsten wirken, verweisen innere Pathologien darauf, dass sie wahrscheinlich kein gutes Vorbild für den idealen Huf darstellen. Die Hufe der Pferde aus weichen Gebieten waren äusserlich weniger gefällig, es wurden hier jedoch weniger pathologische Veränderungen festgestellt. Die Frage ‚welcher HUF ist der ideale Huf?‘ muss man so beantworten, dass der beste Huf für das betroffene Pferd davon abhängt, in welcher Umgebung er funktionieren soll und wieviel Leistung er erbringen muss.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: thomas_mela@hotmail.com

 

Hufrehe aus ethischer Sicht!

Auszug aus der Facharbeit:

HUFREHE aus ethischer SICHT, dann haben wir uns Folgendes überlegt:

Dass die Diagnose Hufrehe sehr, sehr schmerzhaft ist, das ist uns allen klar, aber was bedeutet eine solche Diagnose? Freischuss? Ab in die Schlachtung? Oder Tod durch Euthanasie?

Wann ist diese Krankheit wirklich derart aussichtslos, dass wir sogar verpflichtet sind, dieses Leben zu beenden, dieses Pferd, Pony oder Esel von den Schmerzen zu befreien und dadurch zu erlösen?

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: 4martin.mueller@bluewin.ch

Wie füttert man Hufrehe-Pferde?

Zusammenfassung der Facharbeit

Holz und Rehe klein

Hufrehe ist eine äußerst schmerzhafte Erkrankung der Hufe, die von einer Durchblutungsstörung im Bereich der Huflederhäute herrührt. Oft wird diese Krankheit durch falsche Fütterung oder Stoffwechselstörungen ausgelöst.

Bei der Fütterung von Rehepferden ist stets das natürliche Fressverhalten des Pferdes zu beachten. Der Pferdemagen produziert ständig Magensäure, welche nur durch Speichel in ausreichenden Mengen neutralisiert werden kann. Diesen kann das Pferd nur beim Fressen produzieren. Bekommt das Pferd sein Futter in zu großen Abständen, kann die Magensäure nicht ausreichend gepuffert werden. Dies kann zu ernsthaften Magenproblemen führen. Ein gesundes Pferd sollte daher 24 Stunden am Tag Zugang zu Heu und Stroh haben.

Bei Rehepferden in der akuten Phase muss eine strenge Diät erfolgen, in der ausschließlich gewaschenes Heu, Stroh und ein Mineralfutter gefüttert wird.

Nach der akuten Phase muss der Raufutterzugang in der Regel weiterhin rationiert werden. Ein eingeschränkter Weidegang ist nach der akuten Phase meist wieder möglich. Auf jeden Fall sollte ein Paddock oder eine grasfreie Weide zur Verfügung stehen, auf der sich das Pferd bewegen kann. Die Heu- und Strohfütterung sollte aus engmaschigen Heunetzen oder Bodenraufen mit Fressgitter erfolgen, um die Fresszeiten so lange wie möglich zu halten.

Bei Pferden mit rationierten Futtermengen können Hölzer ein wertvoller Bestandteil der Fütterung sein. Diese können nur langsam gefressen werden und müssen gründlich gekaut werden, wodurch das Pferd vermehrt Speichel produziert. Empfehlenswerte Holzsorten sind Silberweide, Birke, Linde, Kiefer und Eiche, sowie Obstbaumzweige mit Ausnahme von Steinobst. Auch Brombeer- und Hagebuttenzweige können gefüttert werden.

Die gesamte Facharbeit kann von der Autorin per Mail bezogen werden: melaniekraibuehler@googlemail.com