Bearbeitung von Eselhufen

Auszug aus der Facharbeit:

Bei vielen Eseln werden die Hufe nur selten bis garnicht beachtet bzw. bearbeitet und ein Barhufpfleger wird noch seltener gerufen, da viele Besitzer der Meinung sind dies auch selber machen zu könnten, weil der Esel ja kein Pferd ist, das man reitet. Diese bedauerliche Tatsache rührt oft auch daher, dass Esel seltener Schmerz zeigen als Pferde. Außerdem ist unser Klima „schädlich“ für Eselhufe, da wir viel zu weiche und feuchte Böden haben, das führt leider oft zu Strahlfäule und wenn dies unbehandelt bleibt, kann es zu einer
Zehenfußung kommen, weil der Trachtenbereich durch die Fäulnis schmerzt. Dadurch deformiert sich der Huf, die Gelenke und Sehnen werden falsch belastet und die Folge sind weitere Erkrankungen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: prantlkathrin@hotmail.de

Wie bearbeitet man Eselhufe?

Zusammenfassung der Facharbeit

Eselhuf FA Gebhardt

Wie sieht ein Eselhuf von unten aus?
Der markanteste Unterschied ist wohl der, das beim Esel die Trachten viel früher enden, teilweise schon auf Höhe der Strahlspitze bzw. in der Mitte des Strahls. Das wiederum zeigt natürlich schon, dass man einen Eselhuf nicht genau wie den eines Pferdes bearbeiten kann.
Die Eckstreben seitlich des Strahls haben beim Esel eine gewichttragende Funktion und sollen auf gleicher Höhe wie die Hufballen sein. Der Strahl geht direkt in die Ballen über und ist meist sehr breit und gut ausgebildet. Strahl und Ballen bilden den hinteren Teil des Hufes und haben eine stoßdämpfende bzw. stoßbrechende Funktion.
Die Eckstreben wachsen in der Regel schneller wie die Zehe, daher müssen sie meist mehr gekürzt werden. Eine gute Richtlinie dafür ist: die Trachten sollen halb so lang sein die die Zehe.
Der Sohlenrand an der weißen Linie hat ebenfalls eine gewichttragende Funktion und darf nicht tiefer sein wie die Hufwand. Wenn der Sohlenrand tiefer wie die weiße Linie ist kann der Blutkreislauf im Eselhuf nicht mehr richtig funktionieren, da er nicht mehr in seiner gewohnten Funktion arbeiten kann.
Die Sohle beim Esel ist konkav und hat ihren höchsten Punkt etwa bei der Strahlspitze.

Fazit für einen gesunden Eselhuf
Esel sind nicht nur als Beisteller für Pferde da. Sie müssen bewegt und gearbeitet werden um einen gesunden Huf zu erhalten.
Beim Auslauf gilt es darauf zu achten, diesen möglichst auf die natürlichen Bodenverhältnisse anzupassen. Keine reine Wiesenhaltung.

Außerdem ist für einen gesunden Eselhuf natürlich eine regelmäßige Kontrolle/Bearbeitung von einem Fachmann wichtig. Die sollte jemand sein jemand, der um die Unterschiede zwischen Esel- und Pferdehuf weiß und somit die Hufe fachmännisch bearbeiten kann.

Die komplette Facharbeit kann von der Autorin unter folgendem Kontakt bezogen werden: steffischwarz80@gmx.de

 

Bearbeitung von Eselhufen

Zusammenfassung der Facharbeit des Hufpflegeschülers Sascha Lüürsen:

Da der Esel nicht identisch mit dem Pferd ist und andere anatomische und charakterliche Voraussetzungen mit sich führt, ist es meines Erachtens nach nötig, sich mit dem Esel intensiver auseinander zu setzten bevor man sich an die Bearbeitung seiner Hufe macht. Oft werden Esel von Hufbearbeitern und Hufschmieden wie ein kleines Pferd behandelt und werden so oft nicht fachgerechte Arbeiten abgeliefert die zum Teil verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit des Tieres haben. Auch hier gilt der „Ganzheitliche Blick“ auf das Tier genauso wie beim Pferd, und zwar unter den individuellen Gegebenheiten, die jedes Tier mit sich bringt.

Die komplette Facharbeit kann per E-Mail bezogen werden unter: sascha.lueuersen@web.de