Vorteile der Dehnungshaltung bei Pferden mit flachem Huf

Die Dehnungshaltung – Eine Betrachtung unter anatomischen Gesichtspunkten

Die Dehnungshaltung, auch Vorwärts-Abwärts genannt, ist ein wiederkehrendes Thema unter Reitern und Ausbildern. Hierbei streckt das Pferd Kopf und Hals nach „vorne-abwärts“, wölbt den Rücken auf und tritt fleißig mit der Hinterhand unter. Für die Einen ist diese Haltung die Vorbereitung auf das Geritten werden des jungen Pferdes und Heilung beim alten Pferd für die meisten körperlichen Fehlentwicklungen. Für die Anderen ist sie eine schädliche Reitweise die zum Verschleiß der Vorhand führt und das Pferd in eine Demutshaltung zwingt. Um diese Meinungen zu verstehen, zu unterstreichen oder wiederlegen zu können, hilft die Betrachtung der Anatomie und Biomechanik des Pferdes. Nur so lässt sich erklären welchen Sinn diese Übung hat und erlaubt die Prüfung ob sie ihn erfüllt oder nicht. Zudem erhält man Aufschluss über die Fähigkeiten und Grenzen der betroffenen Strukturen und kann verstehen wann ein Muskel oder ein Gelenk physiologisch arbeiteten und wann diese Grenze überschritten wird. Mit Hilfe dieser Kenntnisse ist es dann möglich eine richtig gerittene Dehnungshaltung von einer Falschen zu Unterscheiden und sie gezielt einzusetzen. … Die Facharbeit erläutert zudem den Einfluss der Dehnungshaltung auf flache Hufsituationen.

Die Facharbeit kann angefordert werden bei: LeonieWe@web.de

Durchtrittigkeit

Zusammenfassung der Facharbeit des Hufpflegeschülers Daniel Domdera:

Sämtliche Arten von Fehlstellungen lassen sich besser korrigieren, je jünger das Pferd ist, weil sich wachsende Knochen besser an eine veränderte Belastung anpassen können.

Wenn man gerade bei der Aufzucht von Fohlen darauf achtet, dass diese richtig ernährt werden, genügend Bewegung haben und junge Pferde nicht zu früh zu stark belastet werden kann man Durchtrittigkeit aber auch andere Schäden weitestgehend verhindern.

Die komplette Facharbeit kan unter der Mail-Adresse bezogen werden: d.domdera@web.de