Die lange Zehe

Auszug aus der Facharbeit:

Bei meiner Ausbildung zur Hufpflegerin ist mir dann auch ca. nach einem halben Jahr ein Pony namens Pumukel zur Bearbeitung übergeben worden. Das hatte an seiner Hinterhand sehr flache und lange Hufe. Von der Seite her gesehen waren keine Trachten vorhanden und beim Vorführen im Schritt sah man sehr deutlich, dass es mit diesen langen Hufen so seine Probleme hatte.

Dieses Pony und auch mein eigenes Pferd, das ähnliche Probleme hatte, veranlassten mich dazu, dieses Thema in meiner Facharbeit zu bearbeiten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: m.cavelti@outlook.com

 

Der ideale Huf

Fazit der Facharbeit:

Die Hufe der Pferde mit hoher Laufleistung auf hartem Untergrund (Herde A) sind dem populären ‚wildhorsemodel‘ von J. Jackson äusserlich am ähnlichsten. Obwohl diese Huftypen am gefälligsten wirken, verweisen innere Pathologien darauf, dass sie wahrscheinlich kein gutes Vorbild für den idealen Huf darstellen. Die Hufe der Pferde aus weichen Gebieten waren äusserlich weniger gefällig, es wurden hier jedoch weniger pathologische Veränderungen festgestellt. Die Frage ‚welcher HUF ist der ideale Huf?‘ muss man so beantworten, dass der beste Huf für das betroffene Pferd davon abhängt, in welcher Umgebung er funktionieren soll und wieviel Leistung er erbringen muss.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: thomas_mela@hotmail.com

 

Unterschied zwischen Barhuf und Beschlag

Auszug aus der Facharbeit:

Grundsätzlich war ich mein Leben lang steht’s von Hufeisen überzeugt, weil dies in der Reiterszene so üblich war. Ausserdem kam die Zeit des Hufbeschlages viel früher schon unter die Reiter. Daher war das Interesse am natürlichen Wachsen des Hufes und die Barhufe für einige Zeit grösstenteils auf Eisgelegt.

Mein Umdenken begann vor fünf Jahren, als ich Gigolo, ein Dressurpony, kaufte. Gigolo hatte schlechte Hufe und ich überlegte mir, was man dagegen tun könnte. Gigolo hatte zu lange Hufe und konnte deswegen kaum gehen ohne zu stolpern. Ausserdem hatten die Hufe rundherum Rillen und waren brüchig. Dem Strahl ging es nicht viel besser, dieser war faul und verkümmert. Gigolo plagte ebenfalls noch das Rheuma.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: silvia.zehnder@hotmail.ch

Barhuf in Sport

Fragestellung der Facharbeit:

Im Turniersport gibt es unterschiedliche Regelungen über die Teilnahme mit einem Barhufpferd. Müssen Schuhe getragen werde oder ist es sogar verboten. Ich höre auch immer wieder den Satz: «mein Pferd braucht Eisen, ich nehme an Turnieren teil».

Ich möchte hier die gesetzlichen Regelungen aufzählen sowie auch Vorurteile über die Teilnahme an Turnieren ohne Eisen aus dem Weg räumen. Ich konzentriere mich auf den Springsport, Concours Complet und Endurance und die Regelungen die in der Schweiz gelten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: sarina.villiger@bluewin.ch

Hufe ohne Hufbearbeitung

Zusammenfassung der Facharbeit:

Da die Hufform keine Anpassung an die Umwelt, sondern vielmehr eine Konsequenz davon ist, kann mit entsprechender Haltung viel für eine gesunde Hufform gemacht werden. Dabei sollte ein Mittelmass zwischen den Bodenverhältnissen des Kaimanawa und dem australischen Wüsten Pferde gefunden werden. So entsteht keine Überanspruchung und damit verbundener häufig auftretenden chronischer Hufrehe oder zu lange und asymmetrische Hufe. Idealerweise wäre demzufolge ein relativ harter nicht zu steiniger Untergrund. Auch bei der Bewegungsaktivität soll ein Mittelmass gewählt werden. Hampson (2011) geht bei 5-10 km/Tag von einer normalen Bewegung für Pferde aus, dies wird bei Hauspferden ab einem 4ha grossen Paddock erreicht. Dadurch wird das Einrollen des Hufes durch nicht stadtfindende Tragrandausbrüche bei geringer Bewegung verhindert.

Auch beim Przewalskipferd kann nicht von einer idealen Hufform gesprochen werden. Da diese durch die jahreszyklischen Veränderungen nur während einer gewissen Zeit auftritt. Allerdings weisen diese Pferde Vorzüge auf, die beim Hauspferd durch die Domestizierung verloren gegangen sind.

Abschliessend kann gesagt werden, dass durch eine an die Hufe angepasste Haltung und Bodenbeschaffenheit viel zur Formung der Hufe beigetragen wird, die Hufbearbeitung allerdings nicht ersetzen.

Die komplette Facharbeit kann bei der Autorin Jasmin Litschi bezogen werden unter: j.litschi@bluewin.ch

 

Möglichkeit und Grenzen eines Barhufpferdes

Auszug aus der Facharbeit von Gabriela Müller:

Die Frage, eignet sich mein Pferd für die Barhufhaltung, entspricht dem Bedürfnis, das Pferd so natürlich wie möglich zu halten und den Mut zu haben, das „Normale“ zu überprüfen. Wer im Vorfeld die Chance wahrnimmt und über einzelne Aspekte nachdenkt ist bestens auf den Umstellungsprozess vorbereitet.

Der Miteinbezug von einem professionellen Hufpfleger ist zu empfehlen. Es ist das Pferd, auf das eingegangen werden muss. Sein Wohlbefinden barhuf zu gehen steht an erster Stelle. Ein bewusster Aufbauprozess ist unumgänglich, damit der Huf dem täglichen Gebrauch bestens angepasst werden kann.

Diese Aspekte zu durchdenken sind sehr wertvoll. So werden die Möglichkeiten und Grenzen der Barhufbearbeitung leichter erkannt. Der folgende Text soll wie eine Anleitung zum Durchdenken wichtiger Ansätze sein. Er soll den Besitzer zu wertvollen Gedanken anregen, die ihn auf den bevorstehenden Umstellungsprozess, wie auch den Aufbauprozess eines jungen Barhufpferdes vorbereiten soll.

Die gesamte Facharbeit kann von der Autorin bezogen werden unter: gabriela@remanta.ch