Der Fohlenhuf

Schlusswort der Facharbeit

Werfen wir ein Blick in die Natur und wir werden erkennen das nur die richtig starken und schnellen Pferde überleben und alt werden. Hier gibt es keine Designerpferde die Schwierigkeiten beim Fressen haben oder unnatürliche Bewegungen vorweisen. Ein Fohlen das durch irgendeine Beeinträchtigung mit der Herde nicht Schritt halten kann, wird nicht überleben oder sogar zurückgelassen.

Es liegt an uns, das unsere Fohlen stark, gesund und mit gesunden Hufen groß werden und wachsen können. Mit einem korrekten Gebäude sind optimale Bedingungen geschaffen damit sich unsere Tiere natürlich und gleichmäßig Bewegen und formen können.

Daher sollten wir sehr viel Achtsamkeit darauf legen das unsere Fohlen von klein an mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind, und eine natürliche und regelmäßige Bewegung haben, damit sie auf gesunden und schön geformten Hufen alt werden können.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: marion.merz@gmx.at

Die Entwicklung der Hufbearbeitung durch menschliche Nutzung

Diese Beispiele zeigen, dass es nur zum Vorteil aller sein kann sich als Hufbearbeiter ein Netzwerk der verschiedenen Berufsgruppen aufzubauen und das Pferd nicht nur auf seine Hufe zu reduzieren. Denn gerade weil aus dem Nutztier ein Hobby und Sporttier wurde, begleiten uns Überbelastungen des ganzen Pferdes und nicht nur der Hufe.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: zmelli2011@hotmail.de

 

Die Hornstruktur älterer Pferde

Zusammenfassung der Facharbeit:

Jedes Pferd, aber besonders ältere Pferde benötigen die ausreichende Aufmerksamkeit ihrer Besitzer. Für ältere Pferde wird alles mit der Zeit schwerer: Ihre Nährstoffaufnahme ist verschlechtert und ihr Nährstoffbedarf somit erhöht, der Stoffwechsel und die Verdauung sind erschwert. Dies alles hat enorme Auswirkungen auf die Hufe der alten Pferde. Sie neigen vermehrt zu Brüchigkeit und auch Hornspalten sieht man häufig, die Knochen, Sehnen und Bänder sowie Gelenke sind mit dem zunehmendem Alter verschleißt und können brüchig oder steif werden. Zur Folge kann das auch viele Huferkrankungen begünstigen, die häufigsten Huferkrankungen bei älteren Pferden sind: Arthrose, Hufrehe oder Hufgeschwüre. Vorbeugend erscheint es also wichtig einige Maßnahmen durchzuführen, die auf lange Sicht ein gesundes und fittes, altes Pferd erhalten. Durch die verminderte Nährstoffaufnahme muss folglich auf gutes Mineralfutter geachtet werden, welches auch Stoffe wie Biotin und Zink, die für gutes Hornwachstum zuständig sind, beinhaltet. Alte Pferde wollen nicht nur in die Ecke gestellt werden und rumstehen, regelmäßige Bewegung ist weiterhin extrem wichtig, trainiert die wichtigen Muskeln, hält Bänder, Sehnen und Gelenke flexibel und sorgt für eine gute Durchblutung der Hufe. Auf eine regelmäßige und korrekte Hufbearbeitung sollte natürlich auch weiterhin geachtet werden. Grundsätzlich gilt: Auch alte Pferde benötigen Bewegung und Beachtung, mehr noch als ihre jungen Kollegen, dies sollte man sich als Besitzer bewusst sein und auch bereit sein dies in sein Pferd zu investieren.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: Desiree.Wenz@hotmail.de 

Rehabilitation von Trachtenzwanghufen

Auszug aus der Facharbeit:

Trachtenzwanghuf ….. 3. Rehabilitation von Trachtenzwanghufen

Einen bestehenden Trachtenzwang zu behandeln, ist keine leichte Aufgabe. Die Strukturen im hinteren Hufbereich können stark geschädigt sein und erholen sich oft nur langsam. In schweren Fällen kann die Rehabilitation sich bis zu mehreren Jahren hinziehen und kann nur gelingen, wenn Pferdebesitzer und Hufbearbeiter konsequent daran arbeiten, für das Pferd optimale Bedingungen herzustellen. Welche Möglichkeiten es dabei gibt, die Entwicklung einer gesunden Hufform zu unterstützen, soll im Folgenden dargestellt werden.

3.1 Hufbearbeitung

Um Trachtenzwang zu korrigieren, ist eine korrekte Hufbearbeitung in kurzen Bearbeitungsabständen unumgänglich. Grundsätzlich erfolgt die Bearbeitung von Trachtenzwanghufen nach den gleichen Prinzipien wie bei einem gesunden Huf. Der Hufbearbeiter sollte das Pferd und seine Hufe im Stand und in der Bewegung beurteilen und individuell entscheiden, welche Bearbeitungsmaßnahmen für welchen Huf angewendet werden können. Auch die Angaben des Besitzers, beispielsweise zu Erkrankungen, Nutzung, Fühligkeit des Pferdes, sollten berücksichtigt werden. Bei der Bearbeitung von Trachtenzwanghufen gibt es einige Punkte, die besonders beachtet werden sollten:

Zu lange Trachten:

Zu lange, hohe Trachtenwände führen dazu, dass der Huf zu steil wird und der Strahl keinerlei Bodengegendruck mehr erfährt. Sie sollten -gegebenenfalls schrittweise- gekürzt werden. Es sollten dabei keine Winkelveränderungen von mehr als 5° vorgenommen werden sollten, um Überbelastungen von Sehnen und Bändern zu vermeiden. Lange Trachten, die untergeschoben sind, sollten zurückgesetzt werden, so dass die Unterstützungsfläche des Hufes wieder mehr in Richtung Fessel verschoben wird.

Zu lange Zehe:

Oft haben Trachtenzwanghufe eine sehr lange Zehe. Hier ist es wichtig, diese soweit es möglich ist zu kürzen und den Huf mit einer Zehenrichtung zu versehen, um den Abrollpunkt zu optimieren und dem Pferd so das Abfußen zu erleichtern. Gegebenenfalls sollte die Zehenwand auch von oben gestreckt werden, um Hebel auszuschalten.

In extremen Fällen bringen einige Hufbearbeiter einen sogenannten „Toe Rocker“ an. Gemeint ist damit das starke Kürzen und Berunden der Zehe bis zur weißen Linie. Bei empfindlichen Pferden und Pferden mit dünner Sohle sollte diese Methode nicht angewendet werden, da die Gefahr der Fühligkeit bis hin zur Huflederhautreizung besteht….

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: elena_albrecht@gmx.de

 

Pro und Contra für die Mustang-Rolle

Zusammenfassung der Facharbeit unserer Auszubildenden Gaby Arn:

Hauspferde die in jungen Jahren auf verschiedenen Böden und Terrain aufwachsen, können einen nahezu in diese Richtung (Mustang-Rolle) starken Huf entwickeln. Jedoch wird er nie an den Wildpferdehuf herankommen. Das lassen schon unsere wirklichen Lebensumstände nicht zu.

So sieht es auch der amerikanische Barhufpfleger Jaime Jackson. Laut der Veröffentlichung „Der Aufruf zu Paddock Paradiese ist dringend“ haben viele Naturhufpfleger auf die harte Art und Weise erfahren, dass unnatürliche Pferdehaltungen (enge und dunkle Boxenhaltung, zu grüne Weiden und unnatürliche Ernährung) unsere Bemühungen untergraben, gesunde und natürlich geformte Hufe zu bilden und zu stimulieren.

Arn

Mit der Zeit hat man dann verstanden, dass natürliche Abnutzung nur durch natürliches Verhalten, wie wir es von der Wildnis und nur selten von Hauspferden sehen, entstehen kann und zu einem geringen Ausmass durch die Einwirkung der Umgebung kombiniert wird. Um Natural hoff care anzuwenden muss auch das Haltungssystem mit einbezogen werden.

Eine gute Lösung dazu kann ein Trail mit verschiedenen Böden sein, der die Nachahmung der Wildnis zu einem kleinen Teil imitiert. Was jedoch nicht überall gegeben ist. Sei es aus platzgründen oder auch durch Unwissenheit

 

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: gabriela.arn@post.ch