Hornsäulen

Auszug aus der Facharbeit

Eine Hornsäule ist eine säulenartige Verdickung auf der Innenseite der Hornwand. Sie besteht aus narbigem Blättchenhorn, welches in Folge einer Huflederhautentzündung entsteht. Die Huflederhautentzündung kann unter anderem entstehen durch:

• tiefe Kronrand- oder Wandlederhautverletzungen
• Vernagelung
• Hufgeschwüre
• Hornspalten
• Nicht ausbalancierter Huf, der in der Bewegung das Stützbein streift
• krankhafte Hufformen
• Hornkluften

Durch die Entzündung oder Reizung der Huflederhaut findet eine Mehrdurchblutung statt, welche meist eine Veränderung der Lederhautzotten der Kronlederhaut oder der Lederhautblättchen der Wandlederhaut und damit eine abnorme Keratinisierung (Umwandlung von lebenden Zellen in totes
Hornmaterial) zur Folge hat.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: robert-knapp@web.de

Hufgeschwüre bei Kalblütern

Zusammenfassung der Facharbeit:

Für alle, die von großen von wirklich GROßEN Pferdefüßen, begleitet werden;-).
Hufgeschwüre/Hufabszesse können selbstverständlich bei allen Pferderassen vorkommen.

Ebenso können sie an jedem Huf gleichermaßen auftreten. Am häufigsten sind aber die Vorderhufe betroffen. Je nach Haltung, äußeren Einflüssen, Hufbearbeitung und individuellen Umständen, sind manche Pferde anfälliger und häufiger betroffen als andere.
In dieser Facharbeit wird auf die Ursache von Hufgeschwüren bei Kaltblütern sowie die korrekte Hufbearbeitung zur Vermeidung ebensolcher eingegangen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: chrissi.braeuer@t-online.de

Der Einfluss des „Webens“ auf die Hufsituation

Zusammenfassung der Facharbeit:

Weben ist eine nach wie vor häufig auftretende Verhaltensstörung bei Pferden und anderen Säugetieren. Sie entsteht durch Haltungs- und Fütterungsfehler, die dem Pferd nicht ermöglichen seine natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Pferde sind Herdentiere, die in der Natur den Hauptteil des Tages mit Fressen bei langsamer Fortbewegung verbringen. Boxenhaltung mit wenig bis gar keinem Auslauf in der Gruppe, kann die Entstehung von Verhaltensstörungen fördern.
Beim Weben pendelt das Pferd mit Kopf und Hals hin und her während das Gewicht von einer Seite zur anderen verlagert wird. Hierbei werden die Hufe zum Teil sogar vom Boden abgehoben.
Dies kann zu einer starken Beeinträchtigung der Gelenke der Vorhand führen. Auch die Muskulatur kann betroffen sein. Und je nach Untergrund findet ein starker Hufabrieb statt.
Hier ist es Aufgabe des Hufbearbeiters herauszufinden inwiefern das Weben das Hufbild beeinflusst, ob der Abrieb so hoch ist, dass eventuell ein Beschlag notwendig ist und entsprechend darauf zu reagieren um die Hufsituation zu verbessern. Im Vordergrund steht hierbei allerdings das Weben zu reduzieren um eine dauerhafte Schädigung auszuschließen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: anke.riehm@gmx.de

Stoffwechselerkrankungen des Pferdes und deren Auswirkungen auf die Hufgesundheit

Zusammenfassung der Facharbeit:

Viele der heute so häufig vorkommenden Stoffwechsel Erkrankungen wie EMS, ECS und IR sind durch fehlerhafte Haltung, Fütterung und Nutzung des Pferdes provoziert.
Es liegt also in der Verantwortung des Besitzers, seinem Pferd eine angemessene Ernährung und vor allem hierzu passend, ausreichend Bewegung zukommen zu lassen.
Sind erst einmal Hufschäden als Folge dessen eingetreten, sind diese für das Tier äußerst schmerzhaft und bedürfen einer langfristigen, aufwändigen und oft kostspieligen Therapie.

Die Nutzung des Pferdes ist durch solche Erkrankungen massiv eingeschränkt und kann nur bei sofortiger und korrekter Behandlung in Zusammenarbeit mit Tierarzt, Hufbearbeiter und häufig einem Pferde-Osteopath/Physiotherapeut (zur Beseitigung von Verspannungen resultierend ausSchonhaltungen) wieder hergestellt werden. Sind bereits Veränderungen am Hufbein in Form von Atrophien eingetreten, sind diese irreversibel, jedoch bei gutem Management händelbar.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: korstian-ltz@gmx.de

Vorteile der Dehnungshaltung bei Pferden mit flachem Huf

Die Dehnungshaltung – Eine Betrachtung unter anatomischen Gesichtspunkten

Die Dehnungshaltung, auch Vorwärts-Abwärts genannt, ist ein wiederkehrendes Thema unter Reitern und Ausbildern. Hierbei streckt das Pferd Kopf und Hals nach „vorne-abwärts“, wölbt den Rücken auf und tritt fleißig mit der Hinterhand unter. Für die Einen ist diese Haltung die Vorbereitung auf das Geritten werden des jungen Pferdes und Heilung beim alten Pferd für die meisten körperlichen Fehlentwicklungen. Für die Anderen ist sie eine schädliche Reitweise die zum Verschleiß der Vorhand führt und das Pferd in eine Demutshaltung zwingt. Um diese Meinungen zu verstehen, zu unterstreichen oder wiederlegen zu können, hilft die Betrachtung der Anatomie und Biomechanik des Pferdes. Nur so lässt sich erklären welchen Sinn diese Übung hat und erlaubt die Prüfung ob sie ihn erfüllt oder nicht. Zudem erhält man Aufschluss über die Fähigkeiten und Grenzen der betroffenen Strukturen und kann verstehen wann ein Muskel oder ein Gelenk physiologisch arbeiteten und wann diese Grenze überschritten wird. Mit Hilfe dieser Kenntnisse ist es dann möglich eine richtig gerittene Dehnungshaltung von einer Falschen zu Unterscheiden und sie gezielt einzusetzen. … Die Facharbeit erläutert zudem den Einfluss der Dehnungshaltung auf flache Hufsituationen.

Die Facharbeit kann angefordert werden bei: LeonieWe@web.de

Was ist Strahlfäule

Auszug aus der Facharbeit

Jeder, ob Pferdebesitzer, Hufschmied, Hufpfleger oder natürlich Tierarzt kennt das Problem der Strahlfäule. Dieses „Übel“ kommt in sehr vielen Ställen und quer durch alle Pferderassen vor. Der Pferdebesitzer erkennt Strahlfäule am sich zersetzenden Strahl und am üblen, penetrant fauligen Geruch. Wenn sich durch die Fäulnis das weiche Strahlhorn zersetzt, sprechen die Huffachleute von Strahlfäule. Der Strahl wird von einer schmierigen, gräulichen bis schwarzen Masse befallen. Es bilden sich Fäulnisspalten und Aushöhlungen.

Der Strahl kann sich somit schneller zersetzen als er nachwächst und es ist möglich, dass er sich schliesslich völlig ablöst. Werden Strukturen im Innern des Hufes befallen, wie Strahlkissen, Strahllederhaut oder auch die Ballen, kann es zu Lahmheit führen.

Die Facharbeit kann bezogen werden unter: luzi.erhard@gmail.com

Ursachenforschung unserer Hufzustände

Auszug aus der Facharbeit:

Pferdeneulinge haben nicht viel Hufwissen – stimmts?
Hier mein erster Irrglaube: Alter und Pferdeerfahrung sagen mir nichts über das Hufwissen aus. Die Antworten sind sehr unterschiedlich. Es gibt junge Pferdeleute, die sich als sehr kompetent bezeichnen. Dann findet man Antworten von Leuten, die schon ziemlich lange mit Pferden zu tun haben, die Hufarbeit aber komplett ausser Verantwortung geben und dem Hufpfleger oder Schmied ihr volles Vertrauen schenken.

Nähere Infos unter: info@printopsie.com

Widersetzlichkeit und Aggressivität im Umgang in der Hufbearbeitung

Zusammenfassung der Facharbeit:

Die Abschlussarbeit ist ein Ausflug in die Pferdeverhaltenspsychologie und behandelt die Unterschiede und die Gründe warum ein Pferd im Umgang mit dem Menschen widersetzliches oder aggressives Verhalten zeigt.
Da Körpersignale und die Körpersprache die Sprache sind, in der sich Pferde dem Menschen mitteilen will ich aufzeigen wie wichtig es ist, aufmerksam zu beobachten um voreilige Rückschlüsse zu vermeiden.
Dass der Mensch auf unkooperatives Verhalten reagieren muss ist selbstredend, denn ein Miteinander oder eine korrekte Versorgung sind unter Umständen so nicht zu machen.

Neben Grundlagen werden hier zwei Arten der Aggression( die Reinform) mit den jeweiligen Ursachen dargestellt werden.

Schlussendlich noch ein paar Ausführungen zu positiven und negativen Reinforcement.

Ich lege ausserdem Wert auf Selbstreflektion , da es meiner Ansicht nach zu jedem gereiften Charakter / Menschen gehört, sich selbst sowie das eigene Handeln immer mal wieder zu hinterfragen -auch dazu noch ein paar Gedanken

Die Facharbeit kann bezogen werden unter: monika.beurer@bluewin.ch

Stretchen für Hufpfleger

Auszug aus der Facharbeit:

Diese Facharbeit stellt 6 einfache Übungen vor, wie Hufpfleger ihren Körper gesund erhalten und vorhandene Schmerzen lindern können. Es sind sogenannte «Engpassdehnungen», welche vom deutschen Ehepaar Roland Liebscher und Petra Bracht entwickelt wurden. Die Übungen helfen, das muskulär-fasziale Gewebe elastisch zu halten – also jenes wichtige Netz in unserem Körper, in dem gemäss jüngster Forschung die meisten Schmerzrezeptoren sitzen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: susanne.rothenbacher@schweizerfamilie.ch