Das Konzept F-Balance

Zusammenfassung der Facharbeit:

Noch bevor ich die Ausbildung beim LTZ angefangen hatte, machte mich das Konzept der F-Balance neugierig. Eine relativ neue Bearbeitungsmethode, von der auch in diversen Medien zu hören war und immer noch ist. Bei der 3-tägigen Zertifizierung wird die Theorie erklärt und anschließend in der Praxis angewandt. Nebst Umsetzung am lebenden Pferd werden zuerst Tothufe bearbeitet, diese genau unter die Lupe genommen und nach Lust seziert. Dies gibt spannende Einblicke in das Innenleben frei und regt zu weiteren Diskussionen an.

Durch die Umsetzung in der Praxis merkt man, worauf man sich im nächsten Kurs spezialisieren möchte, was eine tolle Möglichkeit der Weiterbildung ist. Somit kann man sich selbst und mit der guten Unterstützung der Kursgeber mehr in das Thema vertiefen und schlussendlich dem Pferd die bestmögliche Balance wiedergeben. Denn darum geht es dabei;

Die Belastung in Richtung der Mitte des Hufes zu bringen, die Gliedmassenachse zu stabilisieren um somit ein Körper-Gleichgewicht zu erreichen für eine korrekte Belastungssituation – Die medio-laterale Balance des Hufes in Bezug auf die longitudinale Flexibilität der Hornkapsel.

Die Schwebe ist eine Art von Kürzen des Tragrandes, die ich von anderen Theorien nicht kenne. Doch die Möglichkeit dem Huf durch die longitudinale Flexibilität eine Chance geben zu können, dass sich die Kapsel abzusinken und dann plan aufzukommen kann, ist faszinierend.

Durch die Beobachtung und Umsetzung in meiner eigenen Praxis war ich wirklich erstaunt, dass die Stresspunkte der Trachte meist zu finden sind und sich genauso am gegenüberliegenden Huf auf derselben Länge wiederspiegeln. Wenn ein Höhenunterschied in der Trachte vorliegt, wird man durch Palpieren des Hufknorpels feststellen, dass einer nicht gleich elastisch ist und sich der festere Knorpel durch Angleichen der Trächtenlänge entspannt. Ich denke, dass dies viel über die Flexibilität aussagt. Gerade für mich kurz nach der ersten Ausbildung und auch während der Schule des LTZ, konnte ich mein Auge mehr schulen auf die funktionelle Sohle und den Wandverlauf, so dass ich künftig meinen Pferden ihre individuelle Bearbeitung & Balance geben kann.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: sabine.mueller80@gmx.ch 

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