Facharbeit: Shivering und Hufbearbeitung

Wie bearbeitet man Hufe bei Pferden mit Shivering-Syndrom?

Zusammenfassung der Facharbeit der Hufpflegeschülerin Dr. Alexandra Scheil

ZUSAMMENFASSUNG

Das Shivering-Syndrom ist eine chronische Erkrankung, welche vornehmlich bei groß gewachsenen Kalt-, Warm- und Vollblütern auftritt, wobei männliche Tiere häufiger betroffen sind. Die Erkrankung äußert sich durch Muskelzittern, Abspreizen, spastische Streckung oder Beugung der Becken- und Schweifregion und in schwereren Fallen auch Beugung oder Anheben / Abspreizen einer oder beider Hintergliedmasen, meist ausgelöst durch Stress jeglicher Art, Rückwärtsrichten, Aufbringen von Eisen oder Aufheben eines Hinterbeins. Die Ursachen dieser Erkrankung sind bislang nicht geklärt und es besteht derzeit keine Therapiemöglichkeit.

Da die Erkrankung fast immer fortschreitet, und in der Folge Muskelatrophien der Hinterhand und Leistungseinbusen auftreten können, können betroffene Pferde oft nach einiger Zeit nicht mehr im Reitsport eingesetzt werden.

Ebenso ergeben sich Folgen fur die Hufbearbeitung. Betroffene Pferde sollten zur Vermeidung von Anfällen an ruhigen, stressfreien Orten mit rutschfestem Untergrund bearbeitet werden. Bestimmte Arbeitstechniken (z.B. Hauklinge) sind als ungünstig einzustufen. Aufgrund der krankheitsbedingten Schwächung und Destabilisierung der Hinterhand kann es zu besonderen Hufsituationen (z.B. abgelaufene Zehen, steile Hufe, hohe Trachten, insgesamt erhohter Abrieb, Verstärkung seitlicher Imbalancen etc.) kommen, eine genaue Analyse der im Einzelfall vorliegenden Situation und eine entsprechende Bearbeitung sind unabdingbar.

(Die komplette Facharbeit kann per Mail bei der Autorin unter: alexandra.e.scheil@googlemail.com bezogen werden)

 

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