Barhufpflege bei Hornspalten

Vorwort zu Facharbeit von Monika Pitzschel:

Ich habe mir das Thema Barhufpflege bei Hornspalten ausgesucht, weil meine Stute Esprit mehrere Hornspalten an allen Hufen hat.

Sie ist 15 Jahre alt, und war von ihrem 3ten bis zu ihrem 7ten Lebensjahr vorne beschlagen.

Sie hat vorne beidseits eine Aussparung in den Hufbeinen ( siehe Röntgenbilder), daraus resultierend ein Hohlraum zwischen Hornkapsel und Hufbein ähnlich wie bei einer Hornsäule. Es war ein Zufallsbefund als sie als 2 Jährige eine fütterungsbedingte Hufrehe hatte. An den Stellen des Hohlraumes hat sie beidseits einen durchgehenden Hornspalt.

Unter den Hufen im Bereich der weissen Linie ist beidseits ein Loch.

Während der Zeit als sie beschlagen war standen diese Spalten immer auseinander, und zusätzlich bekam sie noch Hornspalten an den Aussenseiten beidseits und an beiden Hinterhufen Innenseite.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: zoeksmonika93@gmail.com

Der Fohlenhuf

Schlusswort der Facharbeit

Werfen wir ein Blick in die Natur und wir werden erkennen das nur die richtig starken und schnellen Pferde überleben und alt werden. Hier gibt es keine Designerpferde die Schwierigkeiten beim Fressen haben oder unnatürliche Bewegungen vorweisen. Ein Fohlen das durch irgendeine Beeinträchtigung mit der Herde nicht Schritt halten kann, wird nicht überleben oder sogar zurückgelassen.

Es liegt an uns, das unsere Fohlen stark, gesund und mit gesunden Hufen groß werden und wachsen können. Mit einem korrekten Gebäude sind optimale Bedingungen geschaffen damit sich unsere Tiere natürlich und gleichmäßig Bewegen und formen können.

Daher sollten wir sehr viel Achtsamkeit darauf legen das unsere Fohlen von klein an mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind, und eine natürliche und regelmäßige Bewegung haben, damit sie auf gesunden und schön geformten Hufen alt werden können.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: marion.merz@gmx.at

Die Entwicklung der Hufbearbeitung durch menschliche Nutzung

Diese Beispiele zeigen, dass es nur zum Vorteil aller sein kann sich als Hufbearbeiter ein Netzwerk der verschiedenen Berufsgruppen aufzubauen und das Pferd nicht nur auf seine Hufe zu reduzieren. Denn gerade weil aus dem Nutztier ein Hobby und Sporttier wurde, begleiten uns Überbelastungen des ganzen Pferdes und nicht nur der Hufe.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: zmelli2011@hotmail.de

 

Die Bearbeitung von Ibererhufen

Zusammenfassung der Facharbeit:

Prinzipiell haben iberische Pferde eine sehr gute Hornqualität. Bei entsprechender Bearbeitung und unter Beachtung der körperlichen Gegebenheiten dieser Rassen, können auch die oben genannten Schwierigkeiten korrigiert werden. Kein Iberer MUSS auf viel zu hohen und viel zu engen Hufen stehen. Wenn es allerdings schon so ist, muss die Korrektur langsam und sorgfältig durchgeführt werden, damit die Sehnen, Bänder und Muskeln Zeit haben, sich an die Korrektur anzupassen.

Anatomisch, durch ihre Schulter bedingt, sollten iberische Pferde tatsächlich etwas steiler stehen als Pferde einer anderen Rasse mit flacherer Schulter.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: J-Rama@web.de

 

Warum hat mein Pferd abgelaufene Zehen?

Einleitung der Facharbeit:

Wenn ein Pferd seine Hinterhufe nicht richtig vom Boden hebt und diese hinter sich herzieht, wird die Zehe schnell abgelaufen. Es entsteht ein eckiger Hinterhuf, dessen Zehe leicht bis stark abgeschliffen ist.

Bei manchen Pferden ist das Schleifen der Hinterhufe in der Bewegung sogar gut sicht- und oder hörbar. Dieses Phänomen muss an sich nicht unbedingt ein Problem sein und kann in vielen Fällen durch eine korrekte Hufbearbeitung auch deutlich verbessert werden (vgl. Q1).

Pferde mit schleifenden Hinterfüßen werden gern als faul bezeichnet, doch dieses Laufverhalten weist vielmehr auf einen gestörten Bewegungsablauf des Pferdes hin (vgl. Q1). Es handelt sich um eine Art der Hangbeinlahmheit, die an einem oder beiden Hinterbeinen auftreten kann. Aus einem bestimmten Grund hat das Pferd Schwierigkeiten, die Hinterhand zu beugen und schleift beim Vorführen des Beins mit der Zehe des Hufes über den Boden (vgl. Q2).

Bei der Suche nach den Ursachen für die abgelaufenen Zehen des Pferdes wird neben allgemeinen Informationen zum Gesundheitszustand das Laufverhalten des Pferdes untersucht. In erster Linie ist zu überprüfen, ob die Hufe korrekt bearbeitet wurden bzw. ob eine zu lange Zehe der Grund für das Schleifen der Hufe ist. Ist dies ausgeschlossen, sollte untersucht werden, ob eine akute Verletzung die Lahmheit verursacht oder ob das Pferd bekanntermaßen an Arthrose in einem der Gelenke leidet. Allgemein gibt es viele mögliche Ursachen für abgelaufene Zehen der Hinterhand, von Gelenkproblemen über Muskelverspannungen und Verletzungen hin zu neurologischen Problemen (vgl. Q3). Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen für abgelaufene Zehen der Hinterhand genauer beschrieben.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: sophia-greiner@web.de

 

Die Hornstruktur älterer Pferde

Zusammenfassung der Facharbeit:

Jedes Pferd, aber besonders ältere Pferde benötigen die ausreichende Aufmerksamkeit ihrer Besitzer. Für ältere Pferde wird alles mit der Zeit schwerer: Ihre Nährstoffaufnahme ist verschlechtert und ihr Nährstoffbedarf somit erhöht, der Stoffwechsel und die Verdauung sind erschwert. Dies alles hat enorme Auswirkungen auf die Hufe der alten Pferde. Sie neigen vermehrt zu Brüchigkeit und auch Hornspalten sieht man häufig, die Knochen, Sehnen und Bänder sowie Gelenke sind mit dem zunehmendem Alter verschleißt und können brüchig oder steif werden. Zur Folge kann das auch viele Huferkrankungen begünstigen, die häufigsten Huferkrankungen bei älteren Pferden sind: Arthrose, Hufrehe oder Hufgeschwüre. Vorbeugend erscheint es also wichtig einige Maßnahmen durchzuführen, die auf lange Sicht ein gesundes und fittes, altes Pferd erhalten. Durch die verminderte Nährstoffaufnahme muss folglich auf gutes Mineralfutter geachtet werden, welches auch Stoffe wie Biotin und Zink, die für gutes Hornwachstum zuständig sind, beinhaltet. Alte Pferde wollen nicht nur in die Ecke gestellt werden und rumstehen, regelmäßige Bewegung ist weiterhin extrem wichtig, trainiert die wichtigen Muskeln, hält Bänder, Sehnen und Gelenke flexibel und sorgt für eine gute Durchblutung der Hufe. Auf eine regelmäßige und korrekte Hufbearbeitung sollte natürlich auch weiterhin geachtet werden. Grundsätzlich gilt: Auch alte Pferde benötigen Bewegung und Beachtung, mehr noch als ihre jungen Kollegen, dies sollte man sich als Besitzer bewusst sein und auch bereit sein dies in sein Pferd zu investieren.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: Desiree.Wenz@hotmail.de 

Möglichkeit und Grenzen eines Barhufpferdes

Auszug aus der Facharbeit von Gabriela Müller:

Die Frage, eignet sich mein Pferd für die Barhufhaltung, entspricht dem Bedürfnis, das Pferd so natürlich wie möglich zu halten und den Mut zu haben, das „Normale“ zu überprüfen. Wer im Vorfeld die Chance wahrnimmt und über einzelne Aspekte nachdenkt ist bestens auf den Umstellungsprozess vorbereitet.

Der Miteinbezug von einem professionellen Hufpfleger ist zu empfehlen. Es ist das Pferd, auf das eingegangen werden muss. Sein Wohlbefinden barhuf zu gehen steht an erster Stelle. Ein bewusster Aufbauprozess ist unumgänglich, damit der Huf dem täglichen Gebrauch bestens angepasst werden kann.

Diese Aspekte zu durchdenken sind sehr wertvoll. So werden die Möglichkeiten und Grenzen der Barhufbearbeitung leichter erkannt. Der folgende Text soll wie eine Anleitung zum Durchdenken wichtiger Ansätze sein. Er soll den Besitzer zu wertvollen Gedanken anregen, die ihn auf den bevorstehenden Umstellungsprozess, wie auch den Aufbauprozess eines jungen Barhufpferdes vorbereiten soll.

Die gesamte Facharbeit kann von der Autorin bezogen werden unter: gabriela@remanta.ch

Auswirkung des globalen Pferdehandels auf deren Gesundheit

Zusammenfassung der Facharbeit von Adrian Teuscher:

Ich habe das Thema gewählt, da mich so manche, was ich jetzt herausgefunden habe, Mähr (Geschichte, Märchen nicht aber Explizit Lüge), welche unter Rösseler (Pferdeliebhaber, Pferdemenschen) erzählt wird, neugierig gemacht hat. Leider erwiesen sich die meisten dieser Geschichte als haltlose Einzelfälle. Auch im Internet wie auch in den Bibliotheken verschiedener UNIs gibt es weder eine Untersuchung noch eine Studie zu diesem Thema.

Somit beschliesse ich mein Suchmarathon mit dieser Kurzarbeit.

Die komplette Facharbeit kann beim Autor bezogen werden unter: adrian.teuscher@gmail.com

 

Bodenbeschaffenheit in der Offenstallhaltung von Barhufpferden

Zusammenfassung der Facharbeit von Eva Mangold


Barhufpferde brauchen den Anreiz verschiedener Bodenbeschaffenheiten um gesunde Hufe zu bekommen und diese zu erhalten. Es gilt zu vermeiden, dass die Hufe durch den Boden im Auslauf derart abgenutzt werden, dass es zu Überbelastungen der Hufstrukturen kommt. Ebenfalls ist ein nicht vorhandener Abrieb durch zu weiche Böden nicht wünschenswert da sich durch den Hornüberschuss die Hufwände deformieren. Zu ebene Böden haben den Nachteil keine Stimulation für die Hufsohle und den Strahl zu bieten. Weiter ist es wichtig, möglichst rutschfeste Böden zu verwenden um Verletzungen zu vermeiden. Auch die Hygiene hat einen wichtigen Anteil an einer „gesundenBodenbeschaffenheit im Pferdeauslauf. Längerer Kontakt mit Ammoniak greift die Hufe an und führt zu einer Zersetzung derselben. Dabei kann es einerseits helfen, wenn Urin einfach zu entfernen ist, oder andererseits dieser natürlich ausgewaschen wird. Kein Zusammenhang konnte festgestellt werden zwischen der Umgebungsfeuchtigkeit und der Hufbeschaffenheit. Diese scheint eher von innen geregelt, als von aussen beeinflusst zu werden. Während die meisten der besprochenen Böden eine einzigartige Kombination von Qualitäten aufweisen, gibt es doch keinen welcher alle Bedürfnisse der Pferde befriedigen kann. Deshalb ist es wichtig verschiedene Bodenbeschaffenheiten, die sich gegenseitig möglichst ergänzen, einzusetzen. Diese Vielfalt gepaart mit ausreichend Bewegung entspricht auch am ehesten der Beanspruchung des Hufs in freier Wildbahn.

Die komplette Facharbeit kann von der Autorin bezogen werden unter: eva.mangold@gmail.com 

 

Beinschutz für Hufpfleger

Zusammenfassung der Facharbeit von Sandra Suter:

 

 

 

 

 

 

Ein richtiger Hufpfleger braucht eine gute Schmiedeschürze! Und da meine behelfsmässig hergerichteten Chaps, in denen dank einer aufgesetzten Tasche zwei Hufmesser Platz haben, einen besseren Nachfolger brauchen, entschied ich mich dieses Projekt als Thema für meine Facharbeit zu wählen.

Was gibt es denn alles für Modelle auf dem Markt? Woraus sind sie gemacht? Was sind ihre Vor- und Nachteile? Was muss ein guter Beinschutz überhaupt seinem Träger bieten?

Aus all den recherchierten Antworten habe ich meine Schwerpunkte definiert und mich aufgemacht um alles Material was für meinen neuen Beinschutz nötig war, zusammenzubekommen.

Einiges an Geld wurde in gutes Leder, Faden, Nieten usw. investiert und mit meinen Werkzeugen aus meinem Lederatelier habe ich mit viel Zeit und Geduld mein erstes Paar Hufpfleger-Chaps hergestellt welche hoffentlich keine Wünsche offen lassen……

Die komplette Facharbeit kann von der Autorin Sandra Suter per E-Mail bezogen werden: sandra.s.suter@gmail.com