Möglichkeit und Grenzen eines Barhufpferdes

Auszug aus der Facharbeit von Gabriela Müller:

Die Frage, eignet sich mein Pferd für die Barhufhaltung, entspricht dem Bedürfnis, das Pferd so natürlich wie möglich zu halten und den Mut zu haben, das „Normale“ zu überprüfen. Wer im Vorfeld die Chance wahrnimmt und über einzelne Aspekte nachdenkt ist bestens auf den Umstellungsprozess vorbereitet.

Der Miteinbezug von einem professionellen Hufpfleger ist zu empfehlen. Es ist das Pferd, auf das eingegangen werden muss. Sein Wohlbefinden barhuf zu gehen steht an erster Stelle. Ein bewusster Aufbauprozess ist unumgänglich, damit der Huf dem täglichen Gebrauch bestens angepasst werden kann.

Diese Aspekte zu durchdenken sind sehr wertvoll. So werden die Möglichkeiten und Grenzen der Barhufbearbeitung leichter erkannt. Der folgende Text soll wie eine Anleitung zum Durchdenken wichtiger Ansätze sein. Er soll den Besitzer zu wertvollen Gedanken anregen, die ihn auf den bevorstehenden Umstellungsprozess, wie auch den Aufbauprozess eines jungen Barhufpferdes vorbereiten soll.

Die gesamte Facharbeit kann von der Autorin bezogen werden unter: gabriela@remanta.ch

Auswirkung des globalen Pferdehandels auf deren Gesundheit

Zusammenfassung der Facharbeit von Adrian Teuscher:

Ich habe das Thema gewählt, da mich so manche, was ich jetzt herausgefunden habe, Mähr (Geschichte, Märchen nicht aber Explizit Lüge), welche unter Rösseler (Pferdeliebhaber, Pferdemenschen) erzählt wird, neugierig gemacht hat. Leider erwiesen sich die meisten dieser Geschichte als haltlose Einzelfälle. Auch im Internet wie auch in den Bibliotheken verschiedener UNIs gibt es weder eine Untersuchung noch eine Studie zu diesem Thema.

Somit beschliesse ich mein Suchmarathon mit dieser Kurzarbeit.

Die komplette Facharbeit kann beim Autor bezogen werden unter: adrian.teuscher@gmail.com

 

Bodenbeschaffenheit in der Offenstallhaltung von Barhufpferden

Zusammenfassung der Facharbeit von Eva Mangold


Barhufpferde brauchen den Anreiz verschiedener Bodenbeschaffenheiten um gesunde Hufe zu bekommen und diese zu erhalten. Es gilt zu vermeiden, dass die Hufe durch den Boden im Auslauf derart abgenutzt werden, dass es zu Überbelastungen der Hufstrukturen kommt. Ebenfalls ist ein nicht vorhandener Abrieb durch zu weiche Böden nicht wünschenswert da sich durch den Hornüberschuss die Hufwände deformieren. Zu ebene Böden haben den Nachteil keine Stimulation für die Hufsohle und den Strahl zu bieten. Weiter ist es wichtig, möglichst rutschfeste Böden zu verwenden um Verletzungen zu vermeiden. Auch die Hygiene hat einen wichtigen Anteil an einer „gesundenBodenbeschaffenheit im Pferdeauslauf. Längerer Kontakt mit Ammoniak greift die Hufe an und führt zu einer Zersetzung derselben. Dabei kann es einerseits helfen, wenn Urin einfach zu entfernen ist, oder andererseits dieser natürlich ausgewaschen wird. Kein Zusammenhang konnte festgestellt werden zwischen der Umgebungsfeuchtigkeit und der Hufbeschaffenheit. Diese scheint eher von innen geregelt, als von aussen beeinflusst zu werden. Während die meisten der besprochenen Böden eine einzigartige Kombination von Qualitäten aufweisen, gibt es doch keinen welcher alle Bedürfnisse der Pferde befriedigen kann. Deshalb ist es wichtig verschiedene Bodenbeschaffenheiten, die sich gegenseitig möglichst ergänzen, einzusetzen. Diese Vielfalt gepaart mit ausreichend Bewegung entspricht auch am ehesten der Beanspruchung des Hufs in freier Wildbahn.

Die komplette Facharbeit kann von der Autorin bezogen werden unter: eva.mangold@gmail.com 

 

Beinschutz für Hufpfleger

Zusammenfassung der Facharbeit von Sandra Suter:

 

 

 

 

 

 

Ein richtiger Hufpfleger braucht eine gute Schmiedeschürze! Und da meine behelfsmässig hergerichteten Chaps, in denen dank einer aufgesetzten Tasche zwei Hufmesser Platz haben, einen besseren Nachfolger brauchen, entschied ich mich dieses Projekt als Thema für meine Facharbeit zu wählen.

Was gibt es denn alles für Modelle auf dem Markt? Woraus sind sie gemacht? Was sind ihre Vor- und Nachteile? Was muss ein guter Beinschutz überhaupt seinem Träger bieten?

Aus all den recherchierten Antworten habe ich meine Schwerpunkte definiert und mich aufgemacht um alles Material was für meinen neuen Beinschutz nötig war, zusammenzubekommen.

Einiges an Geld wurde in gutes Leder, Faden, Nieten usw. investiert und mit meinen Werkzeugen aus meinem Lederatelier habe ich mit viel Zeit und Geduld mein erstes Paar Hufpfleger-Chaps hergestellt welche hoffentlich keine Wünsche offen lassen……

Die komplette Facharbeit kann von der Autorin Sandra Suter per E-Mail bezogen werden: sandra.s.suter@gmail.com

Preise für Hufpflege in der Schweiz

Zusammenfassung der Facharbeit von Susanne Albrecht:

Ich habe mich bei Pferdebesitzern erkundigt, wie sie die Preisentwicklung sehen. Auch da gibt es unterschiedliche Meinungen. Allerdings sind viele Pferdebesitzer der Meinung, dass der Preis ab CHF 100.00 nicht gerechtfertigt sei.

Einige lassen die Hufpflege auch durch den Hufschmied machen, weil sie diesen meist schon vom Beschlagen der Hufe kennen. Und auch weil dieser günstiger ist.

Eine angefragte Pferdebesitzerin fand es übertrieben, dass Sie für ihre 3 Pferde über CHF 300.00 bezahlen müsse, da der Hufpfleger kaum 1.5 Sunden Arbeit hat. Auch bekommt Sie keine Ermässigung und daher will sie sich für die Zukunft eine andere Lösung suchen.

Der Hufpflegeverband strebt angeblich eine Richtlinie bezüglich den Preisen an. Nun haben einige Pferdebesitzer die Befürchtung, dass die Preise noch weiter in die Höhe getrieben werden.

Die meisten Pferdebesitzer sind bereit bis zu CHF 100.00 zu bezahlen. Doch dann ist für die meisten Schluss. Sollten die Preise noch höher sein, würden viele auch auf einen Hufschmied ausweichen. Viele Hufschmiede bieten ja nebst Barhufpflege auch Hufschuhe an.

Ich bin gespannt wie sich das Ganze weiter entwickelt!

Die komplette Facharbeit kann bei der Autorin bezogen werden unter: susanne.albrecht@bluewin.ch

Vergleich der Fortbewegung von Auto und Pferd

Auszug aus der Facharbeit des Auszubildenden Markus Schwinn:

Das Pferd hat an der Hinterhand eine für mich sehr interessante Struktur: Es geht um den Rollenkamm, ein Schraubgelenk. Dieses ermöglicht der Hinterhand die Gliedmaße nach lateral (außen) zu drehen bzw. zu „schrauben“, um die Beschleunigung noch mehr zu nutzen und nicht in die Vorhand zu treten. Dabei wird der Huft seitlich in den Boden eingetreten, um so mehr Haftung (Grip) zu haben. So ist auch ein stabiles und schnelles geradeaus Laufen möglich.

Bei einem Sportwagen ist das ein ganz ähnliches Prinzip. Hierbei stehen die Räder der Hinterachse etwas in der Vorspur.

Zusammen gefasst heißt das:

Das Pferd ist in der Lage die Hinterhand biomechanisch zu verstellen, sodass es die besten Traktionsbedingungen hat.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: serpents400@web.de

 

Zusammenfassung der Facharbeit von Julia Peppel

durchtrittiger-huf

Die Hufform und Aufzucht der Pferde sind entscheidende Faktoren für die Gesunderhaltung des Hufrollenkomplexes. Spring-, Western- oder schlecht gerittene Dressurpferde zählen unteranderem zu den Risikopatienten von Podotrochlose. Durch regelmäßig korrekte Hufbearbeitung, bedachte Trainingsweisen oder einem guten Kunststoff- oder Alubeschlag, der Erschütterungen und Stöße dämpft, kann es möglich sein das sensible System von Strahlbein, Hufbein- Strahlbeinband, Hufrollenschleimbeutel und tiefer Beugesehne vor starker Abnutzung zu schützen

Die gesamte Facharbeit kann angefordert werden bei: j.peppel@web.de

 

Die Mustang Roll – Grenzen und Möglichkeiten in der Hufbearbeitung

Auszug aus der Facharbeit:

Mobfo Hufabdruck

Die amerikanische Barhufbearbeitung fand ihren Ursprung durch das 1992 erschienene Buch

„The Natural Horse“ von J. Jackson.

In diesem Buch verarbeitete er die Erfahrungen und Messungen, die er von 1982 bis 1986 in der Begleitung von Wildpferdeherden im Great Basin westlich der Rocky Mountains gesammelt hatte. Diese Pferde haben hohe Laufleistungen auf harten Böden. J. Jackson beendet seine Beschlags Karriere Anfang der 90er Jahre und verschrieb sich voll dem Barhuf.

Zitat: „Mir wurde zum ersten Mal die Realität von Hochleistungsbarfüßigkeit bewusst. … Das ist, wenn das Pferd sich natürlich auf seinen unbeschlagenen Füßen mit optimaler Tüchtigkeit bewegt. … Das gibt es wirklich und meiner Ansicht nach gibt es kein Pferd auf der Erde wild oder domestiziert das die Natur nicht vollständig dafür gerüstet hat.“ (HOGNHC S. 33)

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: noracynis@gmail.com

 

 

Ursachen für verschiedene Hufformen

Auszug aus der Facharbeit:

5.) Steiler Huf -fast Bockhuf-abgelaufene Zehe

Das Pferd hat ständig abgelaufene Zehen. Die laterale Seite des Hufes ist kürzer. Für dieses veränderte Gangverhalten können mehrere Faktoren ursächlich sein.

Bild StöcklZunächst sollte man dem Besitzer raten, den Sattel prüfen zu lassen. Sollte dieser ein zu enges Kopfeisen haben, wird das Schulterballt von oben eingedrückt und diese Enge kann sich mitunter bis auf die Hufe auswirken. Auch dem langen Rückenmuskel (M. longissimus dorsi) sollte Beachtung geschenkt werden, da dieser in Falle eines schlecht passenden Sattels, atrophiert.

Die Stellung der Vorhand ist genau zu betrachten, ist diese bodeneng, kann auch die Ursache in einem zu engen Sattel liegen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: stoeckl.c@web.de