Hufbearbeitung bei Jungpferden

Auszug aus der Facharbeit:

Fragen, die immer öfter bei mir auftauchten, waren zum Beispiel:

… Wie müssen Jungpferdehufe eigentlich bearbeitet werden?
… Bis wohin bin ich zuständig und ab wann muss ich die Erziehung an den Besitzer abgeben?
… Wie helfe ich dem jungen Pferd, die Balance zu halten?
… Wie muss ich mich selbst verhalten um dem Pferd Sicherheit zu geben?… Wie schaffe ich es, dass die Hufpflege langfristig als positives Ereignis abgespeichert wird?

Viele wichtige Fragen, die ich nun versuchen werde zu beantworten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: jutta.waldvogel@web.de

 

Hufrehe aus ethischer Sicht!

Auszug aus der Facharbeit:

HUFREHE aus ethischer SICHT, dann haben wir uns Folgendes überlegt:

Dass die Diagnose Hufrehe sehr, sehr schmerzhaft ist, das ist uns allen klar, aber was bedeutet eine solche Diagnose? Freischuss? Ab in die Schlachtung? Oder Tod durch Euthanasie?

Wann ist diese Krankheit wirklich derart aussichtslos, dass wir sogar verpflichtet sind, dieses Leben zu beenden, dieses Pferd, Pony oder Esel von den Schmerzen zu befreien und dadurch zu erlösen?

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden unter: 4martin.mueller@bluewin.ch

Das Konzept F-Balance

Zusammenfassung der Facharbeit:

Noch bevor ich die Ausbildung beim LTZ angefangen hatte, machte mich das Konzept der F-Balance neugierig. Eine relativ neue Bearbeitungsmethode, von der auch in diversen Medien zu hören war und immer noch ist. Bei der 3-tägigen Zertifizierung wird die Theorie erklärt und anschließend in der Praxis angewandt. Nebst Umsetzung am lebenden Pferd werden zuerst Tothufe bearbeitet, diese genau unter die Lupe genommen und nach Lust seziert. Dies gibt spannende Einblicke in das Innenleben frei und regt zu weiteren Diskussionen an.

Durch die Umsetzung in der Praxis merkt man, worauf man sich im nächsten Kurs spezialisieren möchte, was eine tolle Möglichkeit der Weiterbildung ist. Somit kann man sich selbst und mit der guten Unterstützung der Kursgeber mehr in das Thema vertiefen und schlussendlich dem Pferd die bestmögliche Balance wiedergeben. Denn darum geht es dabei;

Die Belastung in Richtung der Mitte des Hufes zu bringen, die Gliedmassenachse zu stabilisieren um somit ein Körper-Gleichgewicht zu erreichen für eine korrekte Belastungssituation – Die medio-laterale Balance des Hufes in Bezug auf die longitudinale Flexibilität der Hornkapsel.

Die Schwebe ist eine Art von Kürzen des Tragrandes, die ich von anderen Theorien nicht kenne. Doch die Möglichkeit dem Huf durch die longitudinale Flexibilität eine Chance geben zu können, dass sich die Kapsel abzusinken und dann plan aufzukommen kann, ist faszinierend.

Durch die Beobachtung und Umsetzung in meiner eigenen Praxis war ich wirklich erstaunt, dass die Stresspunkte der Trachte meist zu finden sind und sich genauso am gegenüberliegenden Huf auf derselben Länge wiederspiegeln. Wenn ein Höhenunterschied in der Trachte vorliegt, wird man durch Palpieren des Hufknorpels feststellen, dass einer nicht gleich elastisch ist und sich der festere Knorpel durch Angleichen der Trächtenlänge entspannt. Ich denke, dass dies viel über die Flexibilität aussagt. Gerade für mich kurz nach der ersten Ausbildung und auch während der Schule des LTZ, konnte ich mein Auge mehr schulen auf die funktionelle Sohle und den Wandverlauf, so dass ich künftig meinen Pferden ihre individuelle Bearbeitung & Balance geben kann.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: sabine.mueller80@gmx.ch 

Fairer Umgang mit dem Pferd

Auszug aus der Facharbeit

Wir müssen stets bedenken, dass der Besitzer das Pferd erzieht und nicht wir. Wir müssen uns stets überlegen, ob wir den Weg mit diesem Team gehen möchten. Sind wir offen, kommunizieren klar und haben Geduld, wird jedes Pferd mit der Zeit lernen, die Hufbearbeitung als normales Geschehen in seinem Leben zu akzeptieren. Es wird uns sein Vertrauen schenken und freundlich mitarbeiten.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: mail@nina-pakosta.ch

 

Hufe ohne Hufbearbeitung

Zusammenfassung der Facharbeit:

Da die Hufform keine Anpassung an die Umwelt, sondern vielmehr eine Konsequenz davon ist, kann mit entsprechender Haltung viel für eine gesunde Hufform gemacht werden. Dabei sollte ein Mittelmass zwischen den Bodenverhältnissen des Kaimanawa und dem australischen Wüsten Pferde gefunden werden. So entsteht keine Überanspruchung und damit verbundener häufig auftretenden chronischer Hufrehe oder zu lange und asymmetrische Hufe. Idealerweise wäre demzufolge ein relativ harter nicht zu steiniger Untergrund. Auch bei der Bewegungsaktivität soll ein Mittelmass gewählt werden. Hampson (2011) geht bei 5-10 km/Tag von einer normalen Bewegung für Pferde aus, dies wird bei Hauspferden ab einem 4ha grossen Paddock erreicht. Dadurch wird das Einrollen des Hufes durch nicht stadtfindende Tragrandausbrüche bei geringer Bewegung verhindert.

Auch beim Przewalskipferd kann nicht von einer idealen Hufform gesprochen werden. Da diese durch die jahreszyklischen Veränderungen nur während einer gewissen Zeit auftritt. Allerdings weisen diese Pferde Vorzüge auf, die beim Hauspferd durch die Domestizierung verloren gegangen sind.

Abschliessend kann gesagt werden, dass durch eine an die Hufe angepasste Haltung und Bodenbeschaffenheit viel zur Formung der Hufe beigetragen wird, die Hufbearbeitung allerdings nicht ersetzen.

Die komplette Facharbeit kann bei der Autorin Jasmin Litschi bezogen werden unter: j.litschi@bluewin.ch

 

Bearbeitung von bärentatzigen Hufen

Fragestellung der Facharbeit:

Unter einer bärentatzigen Stellung versteht man eine übermäßige Streckung im Fesselgelenk mit gleichzeitig übermäßiger Beugung im Hufgelenk. Das Fesselgelenk steht also annähernd waagerecht, während der Huf weitgehend normal aufgesetzt wird. Bärentatzigkeit kann sowohl an den Vorderbeinen als auch an den Hinterbeinen auftreten.

In der Pferdebeurteilung beschreibt bärentatzig eine zu lange, zu weiche und deshalb stark durchgetretene Fessel. Bärentatzige Hufe gehören zu den Gliedmaßenfehlstellungen. Seitlich betrachtet ist die Zehenachse durch Huf und Fessel gebrochen. Der beim Durchfedern entstehende Winkel vom Röhrbein zum Fesselbein wird bei der Bärentatzigkeit größer als 45 Grad.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: annapflaum@gmx.net

 

 

Die Auswirkung kurzer Bearbeitungsintervalle auf rissige Hornstrukturen

Problemstellung der Facharbeit:

Donna ist eine 19-jährige Stute mit Trommelbauch. Sie hat kaum Bauch-und Rückenmuskulatur.

Sie stand bis vor zwei Jahren in einem Reitstall mit Boxenhaltung und Ausläufen mit eher feuchtem Boden. Außerdem kam wenig Sonne an die Ausläufe, wodurch sich die Feuchtigkeit lange hielt. Der Hufschmied kam regelmäßig alle 6 Wochen. Donna hatte laut Besitzerin keine Probleme mit den Hufen.

Nun steht Donna seit zwei Jahren in Offenstallhaltung. Der Sandboden ist trocken und auch an Regentagen ist dieser durch das leichte Gefälle und Wind rasch getrocknet. Der Abstand der Hufbearbeitung erweiterte sich auf 8-9 Wochen. Stall und Hufbearbeiter wurden zeitgleich gewechselt. Donna bekam Hufprobleme. Dazu gehören drei Hufabszesse und mehrere Risse in den Hufen. Die Hufabszesse traten in kurzen Zeitabständen nacheinander auf und sind auf zu große Bearbeitungsintervalle zurückzuführen.

Die komplette Facharbeit von Petra Berger kann bezogen werden unter:joesieb66@gmx.de  

Kosten der Barhufbearbeitung im Raum Oberursel

Bei der Zusammenfassung der erhaltenen Informationen bestand die Herausforderung dann darin, die Ergebnisse in vergleichbare Aussagen zu fassen.

Es zeigte sich immer wieder, dass viele der befragten Personen bei Fragen zur Entfernung, Sonderkosten oder Rabatte keinen festen Regeln folgen, sondern von Fall zu Fall entschieden. Sie konnten mir daher auch oft keine konkreten Preise nennen sondern beschrieben beispielhaft Situationen gegenüber einzelnen Kunden, die nicht unbedingt eine Allgemeingültigkeit für die berechneten Preise bilden.

Trotz dieses Umstandes lässt sich in meinen Augen aber das generelle Preisniveau in meiner Region wie folgt gut zusammenfassen:

Um Oberursel herum lässt sich für die Barhufpflege eines Pferdes ein Preis von EUR 40,– gut erzielen. Dabei ist eine Anfahrt von etwa 25 Kilometer bzw. 30 Minuten einzukalkulieren. Je nach der eigenen Neigung, können Sonderkosten für besonders vernachlässigte Hufe, im Verhalten schwierige Pferde oder für eine größere Entfernung in Höhe von zusammen etwa EUR 10,– in Rechnung gestellt werden. In diesem Fall ist es überlegenswert, den Grundpreis vielleicht etwas zu senken. Rabatte sind eher unüblich und scheinen daher grundsätzlich nicht nötig zu sein um sich am Markt halten zu können. Ein zusätzliches Angebot, auch andere Hufe zu bearbeiten, wie z.B. die von Eseln oder auch eine Hufschuhberatung können das Angebot abrunden und zu einer besonderen Stellung der eigenen Arbeitsleistung auf dem Markt beitragen.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: daniela.boehnke@web.de

Hufprobleme bei Kaltblutpferden

Auszug aus der Facharbeit:

Doch das für die Hufgesundheit entscheidende Innenleben wird erst viel später ausgebildet. (wissenschaftliche Studie von dem Veterinär Robert Bowker, am Michigan State University College). In der Aufzucht fehlt dann oft die Hufpflege, die Bewegung auf geeignete Untergründen , das richtige Futter. Die Pferde werden zum Teil zu früh gefordert, Probleme entstehen. Pferde, wie Kaltblüter, die im Großenwachstum noch einiges vor sich haben, trifft es am härtesten. Als Folge haben viele erwachsene Pferden viel zu kleine Hufe mit inneren Strukturen, die das Gewicht eines Heranwachsenden tragen und nun völlig überfordert sind. Oft wird dann das drei jährige Pferd beschlagen, die Entwicklung der inneren Strukturen wird zu diesem Zeitpunkt abgebrochen und diese Pferde sind laut Bowker anfällig für Hufkrankheiten, zB. Hufrollen-Syndrom

Die vollständige Facharbeit kann bezogen werden bei: s.heumueller70@web.de

 

Barhufpflege bei Hornspalten

Vorwort zu Facharbeit von Monika Pitzschel:

Ich habe mir das Thema Barhufpflege bei Hornspalten ausgesucht, weil meine Stute Esprit mehrere Hornspalten an allen Hufen hat.

Sie ist 15 Jahre alt, und war von ihrem 3ten bis zu ihrem 7ten Lebensjahr vorne beschlagen.

Sie hat vorne beidseits eine Aussparung in den Hufbeinen ( siehe Röntgenbilder), daraus resultierend ein Hohlraum zwischen Hornkapsel und Hufbein ähnlich wie bei einer Hornsäule. Es war ein Zufallsbefund als sie als 2 Jährige eine fütterungsbedingte Hufrehe hatte. An den Stellen des Hohlraumes hat sie beidseits einen durchgehenden Hornspalt.

Unter den Hufen im Bereich der weissen Linie ist beidseits ein Loch.

Während der Zeit als sie beschlagen war standen diese Spalten immer auseinander, und zusätzlich bekam sie noch Hornspalten an den Aussenseiten beidseits und an beiden Hinterhufen Innenseite.

Die komplette Facharbeit kann bezogen werden bei: zoeksmonika93@gmail.com